Das Schweben im Raum – Lukas Windisch & Florian Pfeiffer

Das schweben im Raum

Idee

Unsere ersten Ideen waren Musik/Geräusche in die Motionbank Daten einzubinden und den Tanz von der Musik beeinflussen zu lassen oder nicht die Bewegung der Tänzerin zu zeigen sondern den Raum um die Tänzerin herum.

Die Anfänge

In den ersten Wochen arbeitete Lukas an einem Vergleich der 3 Tänzer. Er stellte alle Tänze in einem Sketch ohne besondere Visualisierung dar, um zu verstehen was passiert und einen Vergleich zwischen den Tänzen zu schaffen, auf dem wir weiter aufbauen konnten.

Ich bastelte derzeit daran den Raum, der nicht von der Tänzerin benutzt wird, darzustellen.

Mit der Zeit stellte sich heraus, dass es besser ist wenn jeder von uns vorerst an seinem eigenen Sketch arbeitet und wir am Ende, die beiden finalen Sketche verbinden.

Das Schweben

So hat Lukas an der Darstellung weitergearbeitet und suchte nach einer passenden Visualisierung. Dabei stieß er auf ein Partikelsytem was ihn sehr interessierte. Lukas passte die Partikel auf die Positionen der Tänzerinnen an.

Mehrere hundert Punkte zeigten jetzt die Bewegungen der Tänzerin im Raum. Durch Anhäufung und Zerstreuung der Punkte entstanden Punktewolken, die sich abhängig von der Bewegung veränderten und immer neue Gebilde entstehen ließen.

Schwieriger war es alle 3 Tänze mit je einem Partikelsystem in einem Sketch darzustellen. Als Lukas es aber geschafft hatte, war er fasziniert von der Überlagerung und Mischung der Punktewolken.

Auch versuchte Lukas viel mit der Farbigkeit der Punkte. Zu erste veränderten die Punkte mit der Zeit ihre Farbe. Danach versuchte Lukas ein Schwarz Weiß.

Letztendlich hat er aber eine orange-gelb-grüne Farbigkeit überzeugt. Dabei sind die Punktewolken, also die Tänzer, klar zu unterscheiden. Trotzdem bilden die Punktewolken immer noch eine Einheit, denn die Farben liegen im Farbkreis eng beieinander. Für den schwarzen Hintergrund hat Lukas sich auch bewusst entschieden, da er einen guten Kontrast zu den hellen Punkten bietet.

In der letzten Woche verfeinerte Lukas die Visualisierung noch einmal. Er probierte viele Verschiedene Variationen, wie zum Beispiel die Veränderung von Gravitation, Größe der Punkte, Menge der Punkte, Geschwindigkeit und einiges mehr aus. Am Ende entschied Lukas sich für die in seinen Augen überzeugendste Darstellung.

Um etwas mehr Bewegung in den Sketch zu bringen veränderte Lukas die 2D Daten auf die 3D Daten. Das war eine sehr gute Idee, denn jetzt ist mehr Bewegung in den Punkten und es entstehen noch spektakulärere Wolkenmuster.

Damit beendete er die Arbeit an seinem Sketch.

schweben

Der Raum
Ich versuchte den Raum um die Tänzerinnen mithilfe der BoundingBox zu visualisieren.
Ich fing mit einfachen Rechtecken die ich achsensymetrisch zu den Tänzerpositionen bewegen lies, außerdem lies ich auch den Raum in seiner Orginalgröße.

Anhand der Rechtecke konnte man aber nicht erkennen, dass es sich um Räume handelt daher fügte ich die Tänzer hinzu. Die Rechtecke lagen aber unüberschaubar übereinander daher skalierte ich sie. Nun tanzten die Tänzer mit ihren Räumen zusammen.

Das die Räume achsensymetrisch zu den Tänzer waren, sah es ziemlich langweilig aus. Daher setzte ich die Tänzer in das Rechteck, was mir schon ganz gut gefiel. Jedoch tanzten die Räume nur nebeneinander. Außerdem wirken Rechtecke nicht wie Räume.

So ersetzte ich die Rechtecke nun durch Boxen, wodurch alles räumlicher wirkt. Außerdem wollte ich es etwas abstrakter haben und setzte die Räume ineinander. Das statische bewegen gefiel mir auch nicht daher, fügte ich noch eine Rotation hinzu, die von der Geschwindigkeit der Tänzer abhängig ist.

In der letzten Woche fügte ich dann noch eine Interaktion ein, wodurch man die verschiedenen Räume ins Zentrum rücken und ihr Rotation anhalten kann. Außerdem werden die Tasten, die das steuern, angezeigt. Ich arbeitete bis dahin nur mit Standartfarben also Platzhalter, diese tauschte ich nun durch die Farben die Lukas benutzt.

Im raum

Das Schweben im Raum

Nun fügten wir unsere Sketche zusammen. Wir ersetzten meine Kreis durch seine Partikel und lassen somit seine Partikel in meinen Räumen tanzen. Seine Partikel unterstützen sehr schön die 3dimensionalität meiner Räume.

Wenn noch mehr Zeit wäre…

Gerne hätte Lukas die Gravitation oder den Radius der Partikel an die Musik angepasst, um dem Ganzen noch mehr Spannung zu geben. Ich hätte gern noch eine räumliche Visualisierung mit einer Kamera, die frei beweglich ist, gemacht. Ich hätte auch gern die Räume 3dimensional bewegen lassen, zurzeit bewegen sie sich nur auf der Ebene. Dies war uns aber leider in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich war.

Quellcode

Pfeiffer_Windisch_Das_schweben_im_Raum_v1