Dokumentation Informationsvisualisierung Hurrikan Katrina

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DOKUMENTATION: HURRIKANE KATRINA

INFORMATIONSVISUALISIERUNG
LENA VÖLKEL

ABSTRAKT

Konzept

In meinem Projekt gehe ich auf den Hurrikane Katrina ein, welcher unter die stärksten Naturkatastrophen seiner Zeit fällt. Zum Einen möchte ich anhand von GPS-Daten den Verlauf des Hurrikans darstellen und zum Anderen ebenso die Dimension, also die Größe und das Einzugsgebiet einer solchen Naturkatastrophe visuell veranschaulichen.

Hierbei habe ich den Weg des Modellbaus gewählt, was mir meines Erachtens nach, die beste Möglichkeit der Darstellung bietet. Die String-Art war hierbei meine Grundidee, welche ich mir für die Umsetzung meines Hurrikans zum Nutzen machte.

Bei dieser Modellbauvariante war es mir möglich die dritte Dimension für die Darstellung der Landmassen und des im Hurrikan vorherrschenden Druckes zu visualisieren.

QUELLEN
Anfangs habe ich anhand von Satellitenaufnahmen und Berichten meine Daten versucht zu sammeln.

www.saevert.de
http://www.sciencebuddies.org/Files/2513/5/OceanSci_img007.jpg
http://www.ncdc.noaa.gov/oa/reports/tech-report-
https://support.rms.com/publications/KatrinaReport_LessonsandImplications.pdf
http://earth2class.org/docs/tchrlessonplans/Hurricane%20Katrina%20(Sherwood).pdf
http://gpso.de/maps
http://www.ncdc.noaa.gov/extremeevents/specialreports/Hurricane-Katrina.pdf
https://support.rms.com/publications/KatrinaReport_LessonsandImplications.pdf
http://www.gym-hartberg.ac.at/gym/gwk/thema/katrina/katrina.htm/Users/lena_voelkel89/Studium/7.SemesterWS2013:2014/1Informationsvisualisierung/Bilder
http://www.nasa.gov/vision/earth/lookingatearth/h2005_katrina.html
Datentabelle Verlauf Katrina

Am Ende stieß ich jedoch auf eine Statistik des amerikanischen Wetterdienstes, welche alle 6 Stunden eine Messung über den Hurrikan bietete.

Detailverlauf

Somit konnte ich nun die Koordinaten, die Windgeschwindigkeit und den Druck berechnen.

Hurrikan Katrina Druck:
HurrikaneDruck

Hurrikan Katrina Windgeschwindigkeit:
HurrikaneWindgeschwindigkeit

ENDPRODUKTE DARSTELLUNG
Alte Idee:
Inspiriert von der String-Art plante ich mein Modell anfangs  auf einer Styroporplatte zu realisieren, es stellte sich jedoch heraus, dass sich das Ganze nicht für meine Umsetzung als nützlich erweisen würde.

Grundplatte Styropor

Skizzen:
Bildschirmfoto 2014-02-14 um 20.34.29

1

2

3

4

Neue Idee und Endprodukt:
Mein Endmodell besteht nun aus einer 120 cm x 100 m großen Rohspanplatte, welche ich zuvor grundiert und anschließend weiß lackiert habe.

Rohspanplatte

Dieser weiße Untergrund dient später auch für die Darstellung meiner Wassermassen.

Um die Landmassen zu verdeutlichen habe ich 4mm dickes Multiplexholz zugeschnitten um damit den südöstlichen Teil von Nordamerika veranschaulicht.

Platte

Anschließend habe ich 31 Löcher für LED’s gebohrt um die Bewegung des Hurrikans nachvollziehbar zu machen.

Bohrlöcher für die LED’s:
IMG_7501

Elektronik:
Schaltkreis

Des Weiteren wurde rechts neben meinem Modell eine Infoleiste angebracht. Diese Infoleiste besteht aus einer 100 cm x 20 cm großen Multiplexplatte und weist Daten, wie Tag, Uhrzeit, Windgeschwindigkeit, Druck und Art des Hurrikans (Außentropisches Tief, Tropisches Tief, Tropischer Sturm, Hurrikan 1-5) auf. Ebenso befinden sich darauf Piktogramme um visuell die Entwicklung des Wirbelsturmes aufzuführen.

Infotafel2

LED-Verlauf und Infotafel:
IMG_7550

Weiterhin befindet sich an der linken Seite jeder Messung ein zusätzlicher Schalter. Dieser Schalter dient dazu die einzelnen LED’s zu betätigen. Hierdurch kann man direkt Daten und visuelle Darstellung miteinander vergleichen und somit besser verstehen.

Für meine String-Art verwendete ich verschiedenfarbige Wolle um die Kategorien zuzuordnen. Ebenso eine unterschiedliche String-Art ermöglichte es mir die Unterschiede klar zu machen.

Hierfür habe ich zuvor Nägel in der Grundplatte montiert um hinterher meine Fäden zu spannen und unter anderem den Druck deutlich zu machen.

IMG_7554

Durch diese Art des Designs gelang es mir den kompletten Verlauf des Hurrikans und das Ausmaß solch einer Katastrophe erklärbar zu machen.

STOP-MOTION-VIDEO
HURRIKAN KATRINA 2005

 

Kinderarbeit in der Textilindustrie

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Projekt von:
Jenny Eckert
Julia König

Im Seminar:
Informationsvisualisierung MD3

 

ABSTRACT

In unserem Projekt wollen wir auf Kinderarbeit in der Textilindustrie aufmerksam machen. Zum einen sollen die teilweise unmenschlichen Bedingungen in den Produktionsstätten und kaum vorstellbaren Lebensumstände von arbeitenden Kindern in Dritte Weltländern aufgezeigt werden. Zum anderen wollen wir vergleichen, wie unterschiedliche Firmen aus der Textilbranche mit dem Thema Kinderarbeit umgehen.

Hierfür haben wir 43 Unternehmen aus dem Bereich Textil ausgewählt und diese in den Bereichen „Firmenpolitik bezüglich Kinderarbeit“, „Kontrollen der Produktionsstätten“, „Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit“ und „Engagement gegen Kinderarbeit“ betrachtet.

Bei den Unternehmen handelt es sich um Firmen, die aus den verschiedensten Bereichen der Textilindustrie kommen. So sind Unternhemen aus dem „Highclasssektor“, sowie „Discounter“, reine Bekleidungs- bzw ausschließliche Schuhhersteller und sowohl „Vorbilder“ in der Produktion, als auch „Sünder“ unter den ausgewählten zu finden.

 

QUELLEN

In der Recherchephase sind wir relativ schnell auf eine Seite gestoßen, die zum Großteil die Grundlage für unsere Arbeit gebildet hat:

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de

Auf der Startseite, dieser Website sind wir auf verschiedene Artikel mit Informationen zum Leben und Alltag von arbeitenden Kindern gestoßen.

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/branchen/textil/

Auf der zweiten Seite haben wir die eigentlichen Daten gefunden, die es zu visualisieren galt. Hierbei handelt es sich um eine Liste mit Unternehmen, die in Bezug auf Kinderarbeit miteinander verglichen wurden.

http://www.thestar.com/news/world/clothesonyourback/2013/10/11/i_got_hired_at_a_bangladesh_sweatshop_meet_my_9yearold_boss.html

Zuletzt hat uns das Video „My nine year old boss“ das im Rahmen einer Reportage zum Thema Kinderarbeit in Bangladesh enstand noch wichtige Informationen über die Arbeitsbedingungen eines kleinen Mädchens in einer Textilfima gegeben.

 

DIE ENDPRODUKTE//DARSTELLUNG

Nachdem die Inhalte unserer Visualisierung feststanden, musste entschieden werden, wie die Umsetzung aussehen soll bzw. welche Medien sich für unsere Daten am besten eigenen würden.

 

DER GUIDE

Guide0

Da die Website „Aktiv gegen Kinderarbeit“ zwar darüber informiert, wie und wo produzierte wird, aber außer mittels eines Smartphones, unterwegs auf die Daten nicht zugegriffen werden kann, haben wir uns entschieden einen Pocketguide zu erstellen. Dieser kann beim Einkaufen mitgeführt werden, ist handlich und soll die wichtigsten Informationen beinhalten.

 

DIE KARTE

WeltkarteFINAL2

Um einen Überblick über die Produktionsländer der Unternehmen zu geben, schien uns eine Karte als Medium am geeignetsten. Diese gibt einen schnellen Überblick über Produktionsländer,  Verteilung und Anzahl der Unternehmen in einem Land.

 

DER COMIC

Comicgrau1

Zuletzt war uns wichtig, über die Zustände zu informieren, wie ein Kind in einem Dritte Weltland lebt und arbeitet. Da hier auch Emotionen transportiert werden sollen, um den Leser eventuell dazu zu bewegen, von Einkäufen bei sündigen Unternehmen abzusehen, haben wir uns für eine Bildergeschichte entschieden.

 

 

DIE ICONS

icons

Zu Beginn der Visualisierung haben wir Icons entwickelt, die den vier Kategorien in denen unserer 43 Unternehmen verglichen werden, entsprechen:

 

„Firmenpolitik bezüglich Kinderarbeit“

In den ersten Entwürfen wollten wir Firmenpolitik durch einHochhaus (symbolisiert das Unternhemen) und einen Richterhammer (symbolisiert die Politik bzw. die gesetzlichen Richtlinien) darstellen.

Nach den ersten Befragungen von testpersonen wurde das Symbol allerdings nicht erkannt und wir haben uns dazu entschlossen, lediglich einen Geschäftsmann an einem Chart als symbol für die geschäftliche Orientierung bezüglich Kinderarbeit zu verwenden.

 

„Kontrollen der Produktionsstätten“

Als symbol für Kontrollen haben wir uns einen Kontrolleur gewählt. Wichtige Details waren dabei die Kontrolleursmütze als Erkennungsmerkmal für den Berufsstand und eine Lupe, die auf das genaue Hischauen weisen soll.

 

„Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit“

Anfangs war für das Icon zu den Kontrollen ein erhobener Zeigefinger in einer Sprechblase mit Ausrufzeichen geplant. Allerdings haben wir im Laufe der Arbeit festgestellt, dass ein Ausrufezeichen in der Sprechblase alleine auch genügen würde, um den Inhalt des Zeichens zu erkennen. Die estlichen Zeichen haben sich somit als Redundant erwiesen.

Außerdem war das Icon bei Skalierung auf ein kleines Format, wie wir es für den Guide und die Karte benötigten, so besser zu erkennen.

 

„Engagement gegen Kinderarbeit“

Engagement gegen Kinderarbeit haben erst durch vier ineinander greifende Hände symbolisiert. Davon waren zwei Erwachsenen- und zwei Kinderhände.

Die Grundaussage hinter dem Zeichen war „Wir (das Unternehmen) arbeiten für euch! Wir wollen euch helfen!“

Bei der Entwicklung des Icons wurde im Verlauf klar, dass zwei Hände (eine Kinder- und eine Erwachsenenhand) die ineinander greifen ausreichen, um diese Botschaft zu tragen. Zuletzt wurde der erwachsenen Hand noch ein Anzugärmel mit einem herausschauendem Hemd zugefügt, um noch stärker auf das Unternehmen hinter der Hand zu verweisen.

Alle Icons mussten in vier Farben angefertigt werden: grau, grün, gelb und rot.

 

DIE BEDEUTUNG DER ICONS

Bedeutung der Icons

 

DER GUIDE

Guide1Guide2Guide3

In unserem Guide gehen wir ausführlicher auf die Bedeutung der Icons ein. Was bedeutet im Einzelfall ein grauer, grüner, gelber oder roter Icon, wie stehen die Unternehmen zu Kinderarbeit, und wie gehen sie beispielsweise mit Vorwürfen um.

 

AUFBAU

Zu Beginn des Guides wird durch einen QR-Code auf eine Google-Map verwiesen, in der man eine Übersicht über die Produktionsstätten der Unternehmen bekommt.

Im Vorwort wird der Leser durch einige wichtige Zahlen und Fakten über Kinderarbeit aufgeklärt und bekommt einen Einblick in die erschreckende Situation weltweit.

Darauf folgt eine Doppelseite mit der Erklärung, was die Icons im Allgemeinen zu bedeuten, um sich im darauffolgenden Schnellregister einfach zurecht zu finden.

Im Schnellregister findet der Leser eine Übersicht mit allen verglichenen Unternehmen hat und kann auf einen Blick sehen, wie die Marke in unserer Kategorisierung einestuft wird. So kann man unterwegs schnell mal nachschauen, ob das Kleidungsstück das man gerade kaufen möchte mit Kinderarbeit produziert wurde.

Im Anschluss kommt zu jedem Unternehmen jeweils eine Doppelseite auf denen im Detail aufgeführt wird, wie das Unernehmen in den vier Bereichen „Unternehmenspolitik“, „Kontrollen“, „Vorwürfe“ und „Engagement gegen Kinderarbeit“ eingestuft ist.

Hierbei wird im Einzelfall darauf eingegangen, warum das Unternehmen, wie kategorisiet wird.

Außerdem wird auf einer kleinen Weltkarte gezeigt, in welchen Ländern produziert wird.

DER GUIDE ALS PDF:

guide

 

DIE KARTE

Die Karte soll Informationen aus vier Ebenen visualisieren: Wer? produziert Wo? WIEVIEL? und WIE?

 

WER?

Durch die Verwendung von Logos, anstelle von Schriftzügen, kann der Betrachter sich schneller einen Überblick verschaffen, wo ein ausgewähltes Unternehmen noch produziert. Das menschliche Auge erfasst die Logos schneller als einzelne Schriftzüge. Außerdem sind die Logos eingängiger und werden von den meisten Menschen schnell erkannt.

 

WO? und WIEVIEL?

Die Logos wurden den Ländern zugeordnet, in denen das jeweilige Unternehmen eine oder mehrere Produktionsstandorte besitzt. Durch die Kummulation der Logos in den Lädern sieht man schnell wo viel passiert und wo nicht. Außerdem wurden die Produktionsländer farbig kategorisiert, um dem Betrachter einen schnellen Überblick über das Volumen der ansässigen Produktionsstätten zu geben.

In der Karte befindet sich eine Legene, die erklärt, welche Anzahl an Produzenten, welcher Farbe entspricht.

 

WIE?

Im unteren Bereich der Karte befindet sich eine legende, die sowohl Namen des Unternehmens, Logo und die vier Icons mit den jeweilign Kategorisierungen führt. Auf diese Weise kann der betrachter sehen, wie das Unternehmen eingestuft wird, ohne im Guide Blättern zu müssen.

Darüber bfinden sich alle vier Logos in der unten aufgeführten Reihenfolge, mit kurzer Benennung des jeweiligen Inhaltes.

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DER COMIC

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Zu Beginn des Projekts war geplant, einen Film zum Thema Kinderarbeit zu machen, was aber aufgrund von technischen Schwierigkeiten bzw. Problemen in der Umsetzung gescheitert ist.

Unsere Kenntnisse im Bereich Animation haben leider nicht ausgereicht, den Film komplett zu animieren.

Außerdem haben wir es als problematisch gesehen, einen Film mit echten Kindern zu drehen, da uns zum einen die richtigen Drehorte gefehlt haben. Zum anderen wäre beim Nachstellen eventuell falsche EIndrücke (beispielsweise durch IKEA-Möbel im Hintergrund) über soziale Verhälnisse der Protagonisten, vermittelt worden.

Eine Umsetzung mit Lego- bzw. Playmobil-, oder vergleichbaren Figuren haben wir ausgeschlossen, da durch die starren Gesichter nur wenig Emotionen vermittelt werden können.

Deshalb haben wir uns entschieden, das Medium Film noch einmal zu überdenken und die Geschichte in Comic- bzw. Buchform zu erzählen

Der Comic basiert auf dem Video „My nine year old boss“, der im Rahmen eines Artikels über Kinderarbeit in Textilunternehmen in Bangladesh entstanden ist.

Im Video geht es um die neun Jahre alte Meem, die dem Mädchen in unserer Bildergeschichte als Vorbild diente. Mit neun Jahren arbeitet Meem zwölf Stunden Schichten am Tag und verdient dabei etwa 15 Euro im Monat.

Sie wird einige Tage von einer Reporterin begleitet, die in dem Video über die Zustände in Textilfabriken spricht und unter welchen menschenunwürdigen Verhälnissen die Menschen dort arbeiten müssen.

Der Comic soll zwar einerseits einen dokumentarischen Charakter aufweisen und wichtige Fakten über das Leben der Protagonistin vermitteln, aber gleichzietig durch eine emotionale Komponente wachrütteln und etwas im Denken der Menschen verändern.

Eltern die diese Geschichte lesen sollen vergleichen, was es für ein arbeitendes Kind bedeutet „einen guten Tag“ zu haben und ob es manchmal nicht vielleicht doch sinnvoller ist, ein bisschen mehr Geld auszugeben, um damit ein Produkt zu unterstützen, für das kein Kind ausgebeutet wurde.

 

DIE STORY

Mit diesem Comic wollen wir dem Leser einen Blick „hinter die Klamotten“ geben. Die Protagonistin heißt Smita und ist zehn Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Familie in Mumbai und arbeitet als Nähhelferin in einer Textilfabrik. Sie geht vor der Arbeit zusätzlich zur Schule, um wenigstens eine kleine Chance auf ein besseres Leben zu haben.

Smitas ältere Geschwister arbeiten in der gleichen Fabrik wie sie. Mit dem Geld das die gesammte Familie verdient, versucht sich der Sieben-Personen-Haushalt über Wasser zu halten.

 

TECHNIK

Zeichnungen mit Carbonstift und Rötelkreide auf weißem 90g Papier.

Für die Grundzeichnung wurde der Carbonstift verwendet,, für Akzente die Rötelkreide.

Um den Herkunft der Personen im Comic hervorzuheben wurde die Haut mit Rötelkriede nachcoloriert. Der Betrachter sollte die Menschen auf den ersten Blick einer bestimmten Gegend zuordnen können.

Außerdem lockert die Verwendung einer zweiten Farbe die Zeichnungen auf und nimmt ihnen die Schwere. Anfangs hatten wir nur eine Farbe für die Zeichnungen benutzt, was uns dann aber zu dunkel und negativ schien. Der comic sollte zwar eine relativ negative Geschichte erzählen, aber gleichzietig zeigen, wie positiv und fröhlich die kleine Protagonistin ist, weshalb wir dann die helle braun-rote Farbe hinzugefügt haben.

 

DER TEXT

Die Schwierigkeit beim Schreiben des Textes bestand darin, die Geschichte aus der Sicht bzw. mit den Worten einer zehnjährigen zu schreiben, die dieses Leben jeden Tag lebt. Somit mussten wir zwei Barrieren überwinden, um die richtigen Formulierungen zu finden: das Alter und die Gewohnheit an die Zusatände.

Das Mädchen in unserer Geschichte ist zum Teil abgestumpft gegen die Umstände unter denen sie arbeiten und leben muss. Sie beschreibt beispielsweise die unhygienischen Verhälnisse in den Waschräumen der Fabrik, oder den Mangel an Freizeit mit einer sachlichen Nüchternheit, die für uns vergleichbar mit der Beschreibung eines Autos ist.

Die Herausforderung beim Schreiben aus der Sicht einer Zehnjährigen lag besonders darin, formulierungen zu finden, die ein Kind in dem Alter verwenden würde und gleichzeitig die wichtigen Informationen transportieren würde.

 

DIE AUSFÜHRLICHE DOKU ALS PDF

Dokumentation_Info

Drogentote in Deutschland

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Dokumentation

Artjom Bossert

 

Drogentote in Deutschland

1. Abstract

In meinem Projekt geht es um die Darstellung und den Vergleich von Todesfällen, aufgrund verschiedener Drogen. Besonders wichtig ist mir hierbei die Differenzierung, zwischen legalen und Illegalen Drogen.

Ich unterscheide zwischen

Legalen Drogen: Alkohol, Tabak, Medikamente

und

Illigalen Drogen: Heroin, Kokain (Amphe-Methamphetamin), Ecstasy, Cannabis

dazu kommen die Toten, gefordert von Langzeitschäden, sonstigen Drogen (nicht genau definiert) und Substitutionsmitteln.

Zur Visualisierung dient eine interaktive Deutschlandkarte, unterteil in ihre einzelnen Bundesländer.

 

2. Funktion

Mit Hilfe von Adobe Edge, habe ich die einzelnen Bundesländer interaktiv so gestaltet, dass sie sich bei Berührung erkenntlich machen und zwei verschiedenfarbene Elemente aufleuchten.
Diese sind für jedes Bundesland unterschiedlich groß und zeigen die jeweilige Anzahl an Drogentoten.

Durch das Betätigen eines der beiden Elemente, erscheinen weitere Details und genaue Zahlen der legalen bzw. illegalen Drogentoten.

 

3. Datenquelle

Als Datenquelle diente mir der Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung von 2013. Aus diesem Bericht ging hervor, dass in Deutschland 2012, 944 Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Drogen gestorben sind. Im Bericht sind außerdem die genauen Zahlen, der Toten und die jeweiligen Umständen, auf Bundeslandebene aufgelistet.

Bildschirmfoto 2014-01-12 um 11.41.59

Anhand der Zahlen, zum Genuss von legalen Drogen, ging hervor, dass im Jahr 2012 in Deutschland,  230 000 Menschen an den Folgen von Alkohol, Tabak und Medikamentenmissbrauch gestorben sind. Da es keine präzisen Angaben bezüglich der einzelnen Bundesländer gibt, hab ich die 230 000 Todesfälle auf die Einwohnerzahl des jeweilen Bundeslandes verechnet. Als Indikator nutzte ich die Gesamteinwohnerzahl der BRD mit 80,6 Millionen. Die Zahl der Drogentoten, habe ich durch die Anzahl der Einwohner in Deutschland geteilt und dann für das jeweilige Bundesland hochgerechnet.

(Bild)

4. Grafiken

4.1 Deutschlandkarte

Wie oben schon erwähnt habe ich zur Visualisierung eine interaktive Deutschlandkarte gewählt. Dafür habe ich die Fläche von Deutschland und die einzelnen Bundesländer illustriert.

Unbenannt-4
4.2 Querformat

Da Full HD im Hochformat eher ungewöhlich langgezogen wirkt, habe ich mich während des Projekts dazu entschieden das Ganze in Querformat darzustellen. So war auch der Vergleich zweier unterschiedlicher Bundesländer besser möglich. Probleme gab es jedoch dann mit der Programmierung und dass die Grafiken unscharf und zu klein wurden.

Unbenannt-5

4.3 Balkendiagramm

Ich hatte die Idee eines Balkendiagramms, mit Darstellung der Drogentoten in den Jahren zwischen 2002 bis 2012. Dies ermöglicht eine gute Übersicht über den Verlauf und die Entwicklung der letzten zehn Jahre. Diese Idee habe ich jedoch ebenfalls verworfen.

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5. Icons

5.1 Icons

Zu Beginn habe ich einzelnen Symbole für die jeweilige Droge gezeichnet, perfektioniert und anschließend illustriert.

ICONS_MAP_2.0_

Mein Plan war es, jedem Symbol die dazugehörige Zahl an Todesfällen zuzuordnen.
Um es für den Benutzer/Leser einfach und klar verständlich zu machen.

Ein Kreisdiagramm rund um die Icons, zeigt anteilhaft, grob die entsprechenden Zahlen der Toten an. Die genaue Zahl liefert die Beschriftung unterhalb des Kreisdiagramms.

icons3  << Klicken

Bild: 16 von 16 Bundesländer

 

Da das Kreisdiagramm in dieser Größe jedoch nicht den gewünschten Effekt bringt, habe ich die Idee verworfen. Die jetzt verwendeten Icons sind von einem Kreis umschlossen, es fehlt jedoch die anteilige Darstellung. Als Information zur genauen Todeszahl dient die untenstehende Zahl.

Die Gesamtanzahl der Toten jedes Bundeslandes, zeigt der erste Klick auf das einzelne Bundesland.

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icons_thür

Bild: Thüringen 1 von 16 (ILLIGAL)

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Bild: Thüringen 1 von 16 (Legal)

Pop Up Element

Buttons_nrw Buttons_nrw

Illegale Drogen: Pop Up                                        Legale Drogen: Pop Up

 

5.2 Gestik

Um dem Benutzer einen gezielten, einfachen Überblick über die Bedienung des Multitouchscreens zu geben, habe ich außerdem einzelne Kommandos zur Steuerung illustriert.

Unbenannt-cc5

Version 1.

Unbenannt-5dd

6. Darstellung

Bei der interactiven Darstellung bediene ich mich dem Samsung Multitouchscreen. Tippt man auf die Oberfläche des ausgesuchten Bundeslandes, so erscheinen zwei unterschiedliche Elemente, in orange und rot. Orange steht für die Todesfälle illegaler Drogen, rot für die der Legalen. Die Farben habe ich deshalb so gewählt, da beide Farben einen warnenden Ton haben.

7. Hintergrund

In letzter Zeit fiel mir wieder gehäuft auf, dass illegale Drogen in verschiedenen Medien und Berichten negativ erwähnt und gefährlich dargestellt werden. Das ist auch richtig so!Jedoch werden den legalen Drogen unsere Gesellschaft meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nur die Wenigsten wissen um die tatsächlich existierenden Risiken unserer verharmlosten Alltagsdrogen wie Nikotin, Alkohol oder Medikamenten.

Durch meine Infografik habe ich die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zur Aufklärung dieses Themas zu leisten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich mir viel Arbeit sparen hätte können, wenn ich nicht immer von meinem ursprünglichen Konzept abgewichen wäre, allerdings sehe ich das nicht nachteilig, es ist Teil der Entwicklung. Ich habe während dieses Projektes viel gelernt, was auch zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen hat. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden .

Unbenannt-677999

DISPLAY: TOUCH

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DISPLAY: BAYERN POP UP

Unbenann000000t-6

DISPLAY: ILLIGAL DETAILS

Unbenannt-6333333

DISPLAY: LEGAL DETAILS

1233

DISPLAY: GESTIK

5555

DISPLAY: ICON INFO

Video

IMG_6407

Test Link:

http://informationsvisualisierungartjombossert.businesscatalyst.com/index.html

 

Doppelklick = Öffnen

Einmal klicken = Schliessen

 

* Farben weichen vom Oringinal ab

 

 

Ausgaben der Deutschen

Dokumentation, Informationsvisualisierung, Uncategorized by

Miranda Merker
zuständig für Nahrungs-und Genussmittel

Sabrina Müller
zuständig für Gesundheitsausgaben

Was kaufen die Deutschen?

Abstract

In unserem Projekt beschäftigen wir uns mit der Menge an Konsum-und Gesundheitsgütern, die in Deutschland gekauft werden. Wir haben den Kauf von Nahrungs-und Genussmitteln sowie den Kauf von Gesundheitsdienstleistungen, Verbrauchsgütern und Gebrauchsgütern anhand von verschiedenen gesellschaftlichen Untergruppen verglichen.

Ausgangspunkt

Unser Start in das Projekt war etwas holprig. Ursprünglich wollten wir Statistiken zu Haustieren in Europa visualisieren, leider stellte sich jedoch heraus dass kaum verwertbare Daten vorhanden waren. In Folge entschieden wir uns, ein Pdf zu den Konsumausgaben in Deutschland angenehmer für den Betrachter darzustellen. Wir wollen erreichen, dass der Betrachter unserer Plakate informiert wird und möglicherweise über sein eigenes Kaufverhalten reflektiert.

Quelle

Wir haben nur eine Quelle, diese ist dafür umso umfangreicher. Es handelt sich um ein Pdf-Dokument des statistischen Bundesamtes Wiesbaden. Das Dokument hat 113 Seiten und behandelt sehr genau die Einkaufsgewohnheiten der Deutschen, sowohl in ganz Deutschland als auch Ost und West. Der ursprüngliche Plan, Ost, West und Gesamt zu vergleichen, wurde anhand des schieren Umfangs schnell verworfen. Daher entschieden wir uns, zwei wichtige Faktoren herauszunehmen und genauer zu behandeln. Diese Faktoren sind Nahrung und Gesundheit.

Um die komplizierten Tabellen etwas verständlicher zu machen, fügten wir die Daten zunächst in ein angenehmeres Format ein, um uns das Arbeiten damit zu erleichtern.

Nettoeinkommen + Ausgaben Gesundheit
Ausgaben Nahrung, Alkohol und Tabak

 Icons

Nachdem die Frage mit den Daten geklärt wurde, machten wir uns an das Erstellen der Icons. Für unser Projekt brauchten wir nicht nur Icons für Personengruppen, sondern auch für Berufe, Einkommensklassen und für Nahrungs- und Gesundheitsgüter.

Die ersten Icons waren noch etwas unproportional.

iconsAlt

Die Anatomie unserer Personen wurde im Verlauf geändert.

iconsNeu

Neben diesen Personenicons entstanden auch noch Icons zu den Gebrauchsgütern. Die Personenicons finden sich in vielen Variationen auf dem Plakat, sei es um Berufe, Haushaltsgrößen oder Ähnliches zu vergleichen. Anbei noch eine Auflistung aller Icons, die für unser Projekt erstellt wurden.

alle

 Darstellung

Mit diesen Icons hatten wir dann die Basis, um mit der Gestaltung der Plakate zu beginnen. Es folgten einige frühe Entwürfe, mit denen wir experimentierten, in welche Richtung wir später gehen würden.

plakatentwurf neu

plakat2

Nach diesen ersten Versuchen kristallisierte sich langsam das finale Design heraus. Die größte Hürde hierbei war die Darstellungsmenge, da von Mengen wie 10 bis hin zu 500 alles vorhanden ist. Wir einigten uns schließlich auf die Einheit von 10€, die wir dann für alles verwendeten.

Endprodukt

Unser Projekt war von Anfang an als Plakatserie konzipiert. Ein großformatiges Plakat eignet sich am besten, um einen Sachverhalt wie diesen übersichtlich darzustellen. Man hat einen Überblick über die verschiedenen Faktoren und kann sie miteinander vergleichen, was bei einem anderen Medium nicht so einfach möglich wäre.
Das finale Produkt besteht somit aus drei Plakaten, wobei eines die Nahrung und zwei die Gesundheit behandeln. Das Thema der Gesundheitsausgaben musste auf zwei Plakate ausgeweitet werden, da hier immer drei statt zwei Faktoren mitspielten.

plakatklein
gesundheit01DOKU
gesundheit02DOKU

(aus unerklärlichen Gründen weichen die Farben der einzelnen Plakate untereinander auf ixd ab. die .jpgs sind aber alle gleich, wie auch in folgender PDF erkennbar: Plakate als PDF.)

Ausländische Studenten und Zielländer der Deutschen

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Jennifer Dilje
Informationsvisualisierung
Mediendesign 3

1.Abstrakt

In meinem Projekt befasse ich mich mit den ausländischen Studenten, die in Deutschland studieren, hierbei gehe ich genauer auf die meist vertretenden Herkunftsländer der Studenten ein. Als Gegenüberstellung wird gezeigt welche Länder von den Deutschen für ein Auslandstudium bevorzugt werden. Jeweils habe ich die 15 meist vertretenden Länder genommen und das Jahr 2011/2012.

2. Ausgangspunkt

Persönlich interessiere ich mich schon immer für andere Länder und Kulturen. Da ich anfangs mich mit Ausländern in Deutschland befassen wollte, aber diese Thematik zu umfangreich und groß ist, habe ich mich auf die Studenten begrenzt. Interessant ist hierbei auch die Tatsache da wir ja alle auch Studenten sind, und dadurch erfahren welche Nation mit uns studieren und wo die Deutschen Studenten studieren.

3. Quellen und Daten

Nach Daten und Statistiken habe ich hauptsächlich auf Uni-/Hochschulstatistiken, Bundesländerwebstatistiken, Presseseiten und Statistikwebseiten gesucht.
Für meine jeweils 15 Länder habe ich mich an zwei Statistiken orientiert, welche sich mit mehreren anderen überschneiden.

Herkunftsländer der ausländischen Studenten

Zielländer der deutschen Studenten

4 I. Karten

Für die Visualisierung habe ich mich einmal für zwei Karten (Weltkarten) entschieden. Durch unterschiedlichen Graustufen und Linienstärken der Pfeile soll die Menge der Studierenden dargestellt werden. Dazu ist jeweils noch die Anzahl der Studierenden neben dien Pfeil geschrieben.

Anfangs wurden die jeweils betroffenen noch Länder einfarbig dargestellt und es wurde nur durch die Linienstärke die Menge dargestellt. Für eine übersichtlichere Visualisierung wurden, im Laufe des Projekts, die Mengen durch die unterschiedlichen Graustufen unterstützt. Die Pfeile an sich waren anfangs nur einfache gerade Linien ohne Richtungsweiser. Die Farben von Typo und Pfeilen sind in der Weltkarte untergegangen.

KarteStudenten(1) KarteStudenten(2)

Die Pfeile an wurden dann Magenta gefärbt:
KarteStudenten(3)

Bei der nächsten Version wurde in Graustufen unterschieden und die Pfeile gebogen:
herkunfts(1)
herkunfts(2)

Bei der Endversion wurden Richtungshinweise bei den Pfeilen angebracht, die Zahlen mit Transparente hinterlegt und die Farbe des Meeres kräftiger gemacht:
Herkunftsländer:
herkunft
Zielländer:
realziel

4 II. Piktogramme

Zu der Karte mit den Ausländischen Studenten gibt es noch ein “Balkendiagramm” aus kleinen Männchen, welche Repräsentant für die einzelnen Nationen sind.

Zu den 15 meist vertretenden Nationen wurden einzelne Piktogramme erstellt. Die durch cha­rak­te­ris­tischen Kopfbedeckungen oder Frisuren, sowie Hautfarbe, Augenfarbe(und Form), das Land repräsentieren, zur Unterstützung der Zuordnung der Länder dienen die Nationalflaggen als Shirt.

Piktogramme
(o.l.: Süd Korea, Marokko, Kamerun, Bulgarien, Türkei, Ukraine, China, u.l.: Spanien, Iran, Frankreich, Polen, Indien, Österreich, Russland, Italien)

Die Repräsentanten Piktogramme hatten am Anfang noch runde Füße, welche dann erst ganz weggelassen wurden, dann am Ende durch schlichte gerade Füße ersetzt wurden, da die Männchen für die Endvisualisieren doch Füße brauchten.

ohnefuesse
mitfussen
1_2_3

 

Zielländer der deutschen Studenten im Ausland:
Österreich- 30.574
Niederlande – 25.028
Großbritannien – 15.025
Schweiz – 13.916
USA – 9.347
Frankreich – 6.147
China – 5.451
Schweden – 4.135
Spanien – 2.677
Dänemark – 2.505
Ungarn – 2.341
Australien – 1.835
Italien – 1.450 Kanada – 1.430
Türkei – 1.337

Herkunftsländer der ausländischen Studenten in Deutschland:
China – 23.883
Russland – 10.401
Österreich – 7.887
Bulgarien – 7.026
Polen – 6.972
Türkei – 6.584
Ukraine – 6.200
Indien – 5.745
Frankreich – 5.664
Kamerun – 5.601
Spanien – 5.125
Italien – 4.860
Marokko – 4.833
Süd Korea – 4.201
Iran – 4.132

 

5. Darstellung

Als Medium habe ich mich Plakate entschieden. Von Anfang an war beschlossen dass jede Weltkarte ihr eigenes Plakat bekommt. Die Piktogramme auch auf einen Separaten.

Karten:
Erster Versuch mit viel Rand und Aufzählung außerhalb der Karte:
Herkunfsland Kopie

Zweiter Versuch mit „Kopfzeile“ und Aufzählung innerhalb der Karte:
Herkunfsland #Kopie

Endversion: nur Karte
01[herkunft]

Piktogramme:
Erste Darstellungen:
no_1_beta Kopie

Endversion:
piktos1 Kopie

6. Endprodukt

Das Endprodukt waren dann Printmedien, drei DinA1 große Plakate, zwei Weltkarten (waagerecht) und ein Plakat mit Piktogrammen (senkrecht). Dazu kommen noch 15 Pappaufsteller der Herkunftsländer, welche sich kurz vorstellen.

01[Ziel] #
01[herkunft]
piktos1 Kopie
indien1

Ausstellungsbilder der Plakate :
IMG_6388 Kopie
IMG_6389 Kopie
IMG_6390 Kopie
IMG_6391
IMG_6385 Kopie

Plakate(Dropboxlink-zip)

Verschlüsselung

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Duc Nhan Truong
Mediendesign 3

Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.42.32

Abstract

Im Rahmen der aktuellen Ereignisse rund um die NSA und deren Spähaffären und der Edward Snowden-Enthüllungen, wollte ich mich näher mit Verschlüsselungen beschäftigen und mit einer Informationsgrafik eine Art Einweisung in das komplexe Themenfeld der Kryptographie bieten. So sollten mehrere Teilgebiete visualisiert werden: Die Entwicklung einiger Verfahren im geschichtlichen Abriss, die Funktionsweisen, sowie deren (steigende) Sicherheitsniveaus, sowie eine Art Weiterführung für den Aussenstehenden.

Ausgangspunkt/Problemstellung

Da ich ein “Kryptographie-Neuling” war, musste eine gewisse theoretische Grundlage erarbeitet werden, damit ich mich festlegen konnte, was genau visualisiert werden will (Das Themengebiet bot sehr viele Möglichkeiten). Doch was mich reizte, war, dass es kaum einfache und zugängliche Einführungen in das Themengebiet gab, sondern weitaus komplexere und ausführlichere Quellen, die den Einstieg erschweren könnte. Doch von einer steigenden Nachfrage kann man im Angesicht der aktuellen Entwicklung ausgehen. Nur gab es folgende große Probleme: Welche Daten wäre relevant, und welche nicht? Woher kommen die Daten? Wie kann man diese Daten visualisieren?

Konzept/Lösungsansatz

Mit dem Anspruch, dass der Betrachter im besten Fall etwas lernt, habe ich beschlossen, mich auf verschiedene Teilaspekte festzulegen, mit dem Hintergrund, dass man Verschlüsselung in der heutigen Zeit nicht unterschätzen, sondern sogar anwenden sollte (Und das alles verpackt in eine Art Einführung, also leicht verständlich und heruntergebrochen)
Deswegen wollte ich aufzeigen, dass die Verschlüsselungsverfahren mit der Zeit immer sicherer geworden sind, anhand der offensichtlichsten Sicherheitsmerkmale, der Schlüssellänge sowie der Brute-Force-Zeit. Ich habe bewusst nur dieses Merkmal genommen, da ansonsten der Umfang zu groß geworden wäre und die Verständlichkeit darunter gelitten hätte. Aber die Verfahren sollten keine abstrakten Begriffe bleiben, sondern auch erklärt werden. Ich entschied mich für vier Verschlüsselungen (zwei digitale: Caesar und Enigma und zwei computeralgorithmus-basierte: AES und PGP).Und als Ausblick/Weiterführung bei Interesse war ein “Handout-Teil” mit Schlagworten für die eigene Recherche und Weiterführung geplant. Die Fragen Was gibt es? Wie sicher war/ist es und ein Tipps-Teil sind also Ziel gewesen. Das Plakat wählte ich letzten Endes als Medium, da es einfach gehalten werden sollte und ich mich auf die Inhalte und deren visuelle Umsetzung konzentrieren und keine interaktive Ebene wollte.

Software

Ich nutze ich für das Berechnen die Seite http://www.wolframalpha.com/ und zum Visualisieren Adobe Illustrator. Zahlreiche Quellen dienten mir als Hilfe.

Material/Quellen

Einführung:
www.wired.com/opinion/author/bruceschneier/
www.wired.com/opinion/2013/09/black-budget-what-exactly-are-the-nsas-cryptanalytic-capabilities/
http://www.wired.com/threatlevel/2012/03/ff_nsadatacenter/all/
http://alternativlos.org/30/
http://www.theguardian.com/world/interactive/2013/nov/01/snowden-nsa-files-surveillance-revelations-decoded#section/1
http://infographiclist.files.wordpress.com/2012/05/1thehistoryofencryption_4fa292ebe5bac.jpg
http://todamax.kicks-ass.net/2014/wie-man-sich-gegen-den-ueberwachungsstaat-wehrt/

Verfahren
http://cs.sjsu.edu/~stamp/crypto/PowerPoint_PDF/2_Enigma.pdf
http://www.pgp.net/pgpnet/pgp-faq/#SECURITY-AGAINST-BRUTE-FORCE
http://www.cs.uni-potsdam.de/ti/lehre/06-Kryptographie/slides/slides-06.pdf
http://www.ecrypt.eu.org/documents/D.SPA.17.pdf
http://www.ecrypt.eu.org/documents/D.SPA.20.pdf
http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1279619
http://security.stackexchange.com/questions/38015/key-size-difference-between-aes-and-rsa
http://security.stackexchange.com/questions/33434/rsa-maximum-bytes-to-encrypt-comparison-to-aes-in-terms-of-security?rq=1
http://security.stackexchange.com/questions/10949/encryption-should-i-be-using-rsa-or-aes?rq=1
http://stackoverflow.com/questions/118463/what-is-the-performance-difference-of-pki-to-symmetric-encryption

Brute Force Rechner
www.orange.co.jp/~masaki/rc572/ratej.php

Frage zu Kontrolle beim Rechnen
http://crypto.stackexchange.com/questions/12991/calculating-amount-of-time-for-brute-forcing-ciphertext-depending-on-the-size-of

Umsetzung

Zuerst musste ich mich auf einen Stil/Ästhetik festlegen, damit habe ich relativ früh begonnen und habe im Verlaufe des Projektes auch den Umfang der theoretischen Recherche unterschätzt und vernachlässigt, jedoch habe ich esperimentiert, wie man visuell große Unterschiede zeigen kann

Bildschirmfoto 2013-12-10 um 13.12.39Bildschirmfoto 2013-12-17 um 13.40.47Bildschirmfoto 2014-01-07 um 14.10.24

Parallel entwarf ich die ersten Layouts für das PlakatBildschirmfoto 2013-12-10 um 13.12.21Bildschirmfoto 2014-01-14 um 13.55.57

Jedoch war dies alles noch sehr schwammig weswegen ich dann begann, die konkreten Daten zu visualisieren. Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen: Es gab keine absoluten Werte für die Brute-Force-Zeiten, sodass ich allein und unter eigener gefahr ausrechnen musste, wie lange es dauern würde, diese und jene Verschlüsselung zu knacken. Die anfänglichen Berechnungen stellten sich doch als fehlerhaft heraus, sodass ich noch einmal rechnete und meine Probleme in ein Forum postete: http://crypto.stackexchange.com/questions/12991/calculating-amount-of-time-for-brute-forcing-ciphertext-depending-on-the-size-of (PGP habe ich ausgelassen, weil es an sich nicht wirklich mit der Methode knacken lässt, bzw. die Werte wären astronomisch hoch)

1vs1

Caesar

5 Bit
25 Kombinationen

Zeit
25/2096204400= ZEIT
=0.01193 µs  (microseconds)
=11.930 ns  (nanoseconds)

ENIGMA

29bit

2^29/2096204400=
256.1 ms  (milliseconds)

AES
2^256/2096204400= 1.75×10^60 average Gregorian years

PGP

1 vs 7000000000
Caesar
1.9300 ns  (nanoseconds)×7×10^9
13.51 seconds

Enigma
256.10 ms  (milliseconds)×7×10^9=
56.808 average Gregorian years

AES
1.75×10^60 years *7*10^9=
1.225×10^70 years

nun hatte ich eine Datengrundlage, mit der ich visualisieren konnte, wodurch ich auf mein zweites problem gestoßen bin: Wie stelle große Zeitunterschiede dar?

Zwei Variationen eines einfachen Zeitstrahls

Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.15.05 Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.15.27Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.15.46 Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.15.59

Diese waren nicht aufschlussreich genug und es fehlte eine weitere Dimension, um den Zeitunterschied zu erfassen.

So experimentierte ich mit weiteren ZeitdarstellungenBildschirmfoto 2014-01-28 um 12.16.33 Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.16.40 Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.16.46 Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.17.22 Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.17.37

So probierte ich Spiralen aus, die “platzsparend” sind (es kannt mehr Zeit abgebildert werden), jedoch war es hier zu unübersichtlich. Doch ein Zeitstrahl mit “Tiefe” ist plastzsparend und lässt sich lesen

Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.18.43

und in Kombination mit einer Spirale kann man somit die gewünschten Zeiträume abbilden.

Bildschirmfoto 2014-01-28 um 12.21.43

Und in Kombination mit der Zeitleiste mussten eindeutige Zuordnungen zwischen Verschlüsselung und Szenario gewährleistet werden

Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.35.44 Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.36.04

Neben dem Ziet-Schlüssellängen-Part, mussten auch Piktogramme entworfen werden:

Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.28.05Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.28.39 Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.28.43

Layouts

Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.34.37Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.34.17
Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.42.32

Endprodukt

Das Endprodukt ist ein 84,1cm×118,9 cm großes Plakat mit drei inhaltlichen Teilen (Was? Wie sicher? Tipps). Der Erste Teil (Was?) beinhaltet Bescheibungen von vier Verschlüsselungsverfahren von der Antike bis heute. Bei den Neuzeitverfahren gibt es noch Schemata mit Piktogrammen. Der zweite Teil zeigt die vier Verfahren im Vergleich (Schlüssellänge sowie Brute-Force-Zeit). Der letzte Teil beinhaltet einen Tipps-Teil, der schlagwortartig verschiedene Programme und Verfahren nennt, und der weiterführenden Recherche dient, quasi ein kleiner Wegweiser, wie es weitergehen kann.
Bildschirmfoto 2014-02-11 um 19.34.55

Plakat.pdf

Made in Germany

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Sebastian Hartmann

Abstract

Wo in Deutschland wird was produziert?

Ich stelle die wichtigsten Industriestandorte Deutschlands in einer Informationsgrafik dar. Diese werden in Verbindung mit Rohstoffvorkommen und zusätzlichen geographischen Informationen abgebildet. Dabei achte ich darauf, dass Icons der Industriestandorte eine primäre Wirkung beim Betrachter erzielen. Rohstoffvorkommen und geographische Informationen sind wichtig, werden in der Informationsgrafik jedoch den Industriestand-orten untergeordnet. Dies soll sich beim Betrachten des Plakats bemerkbar machen.

Der Betrachter soll eigene Erfahrungen machen, selbst Zusammenhänge erkennen, die Karte erleben.

Angaben und Auswertung von verwendeten Quellen

Wichtige Exportgüter aus Deutschland 2012 

Bodenschätze

Landwirtschaftliche Erzeugnisse

Industriestandorte

Geographische Karte  Deutschland

Rohstoffe

Um die Quellen auszuwerten, erstellte ich eigene Skizzen/Grafiken um den Auswertungsprozess für mich zu erleichtern. Nachdem Grafiken, wie unten aufgeführt, entstanden, musste ich Informationen kürzen. Es gab Überlagerungen von Informationen. Diese wurden im weiteren Arbeitsprozess so ausgewertet, dass sich gegenseitige Informationen nicht überlagern. Trotz Reduzierung von Information, soll genügend Information dargestellt werden. Eine Reduzierung ist hier notwendig, verwendete Quellen sollen in nur einer Grafik informativ dargestellt werden. Dies gelingt dadurch, dass ich in meiner Darstellung Icons verwende. Verwendete Quellen nutzen Flächendarstellungen.

Rohstoffvorkommen

2

Industriestandorte

3

Entwicklung von Icons und Darstellung

Icons sollen selbsterklärend und einheitlich sein.

Um Industriestandorte von Rohstoffvorkommen und geographischen Informationen abzuheben, wurde mit unterschiedlicher Linienstärke und Farbigkeit gearbeitet. Bis das Endergebnis erreicht wurde mussten die Icons des öfteren verändert und einige Testdrucks durchgeführt werden. So konnte letztendlich die gewünschte Wirkung erzielt werden. Folgend ein Beispiel zur Iconentwicklung.

Iconentwicklung am Beispiel Textilindustrie

Zu beginn musste ich mir wie bei jedem Icon die Frage stellen, wie kann ich eine komplette Branche auf ein Piktogramm reduzieren. Ich entschied mich im Beispiel der Textilindustrie für eine Fadenspule. Wie stelle ich eine Fadenspule dar? Zu beginn erinnerte die Fadenspule an eine Batterie, was nicht dem Zweck entsprach. Ich entwickelte das Symbol weiter, suchte nach Lösungen, das Icon mit so wenig Information wie möglich und gleichzeitig so viel wie nötig auszustatten.

7-1

Zu beginn verwendete ich ein zusätzliches Symbol, eine Fabrik im Hintergrund, welche Industriestandorte hervorheben sollte. Diese Darstellungsvariante wurde im Laufe des Arbeitsprozesses verändert. Ich entschied mich Industriestandorte durch Linienstärke, Größe und Farbigkeit von Rohstoffvorkommen abzuheben. Die Fabrik war nun überflüssig.

Bildschirmfoto 2014-02-11 um 18.41.39

Schritte der Entwicklung des Plakats

5

6

Bildschirmfoto 2014-02-09 um 18.02.13

Bildschirmfoto 2014-02-09 um 18.03.46

Endprodukt

Von Anfang an war klar, es soll ein Plakat A0 entstehen. Dies war auch absolut notwendig, um ausreichend Informationen auf der Karte darzustellen. Zusätzlich enstand ein Plakat in A1, welches alle Icons auflistet.

Anfangs war zusätzlich ein Plakat A1, welches einen Zoom in Bayern zeigt, um eine genauere Darstellung eines Bundeslandes zu ermöglichen geplant, dies fiel jedoch aus zeitlichen Gründen weg.

madeingermany2

iconset2

 

 

 

Fleischproduktion in Deutschland

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Natalie Stirz
Informationsvisualisierung
Mediendesign 3

1. Abstract
In meinem Projekt befasse ich mich mit dem Thema Fleischproduktion in Deutschland und will den Menschen die Hintergründe des Fleischkonsums zeigen. Das Ziel ist es den wachsenden Fleischkonsum zu reduzieren oder mindestens zu verlangsamen. Um die Betrachter zu motivieren wird ein zusätzliches Plakat erstellt, auf dem gezeigt wird, was es ausmachen würde, wenn jeder an einem Tag in der Woche auf Fleisch verzichtet.

2. Ausgangspunkt

Ich habe mich auch früher für die Problematik von Ernährung, Tierschutz und Umwelt interessiert und habe mich sofort für dieses Thema entschieden. Außerdem ist mir bekannt, dass der Fleischkonsum jedes Jahr weiter wächst und einen erheblichen Schaden der Umwelt zufügt. Es wird immer mehr Wasser verbraucht, mehr CO2 ausgestoßen und mehr Tiere werden gequellt und getötet. Ich musste jedoch viele Einzelheiten bedenken und mir selbst klare Grenzen Sätzen, zum Beispiel über den Zielgebiet oder die Betrachteten Tierarten. Am Anfang wollte ich eine interaktive Anwendung oder App erstellen, wollte aber keine Kompromisse schließen, um die vielen Daten auf einer kleineren Fläche zu platzieren und wendete mich schließlich zum Druck.

3. Quellen und Daten

Als Quellen wurden offizielle Statistiken, sowie Tierschutzgesetze und Verordnungen benutzt. Dazu kommen Publikationen von WWF, PETA und Heinrich Böll Stiftung.

WWF_Fleischkonsum_web
Bund_landwirtschaft_fleischatlas
Brosch-DAFA-FFNutztiereWeb
TierSchNutzV(Tierschutzgesetz Nutztier-Verordnung)
TierschutzgesetzK_Abkalbung_Aufzucht
Schlachtung und Fleischerzeugung
Tierhaltung, Tierschutz, Fischerei und Jagd
Haltungsvorschriften für Schweine ab 2013
Viehbestand

Für den vierten Plakat(“Ein Tag ohne Fleisch”) wurden zusätzlich Inhalte aus dem Internet eingesetzt:

gruene.de
CO2-Emissionen im Individualverkehr 
donnerstag-veggietag.de
peta.de

Die Daten aus verschiedenen Quellen habe ich hier noch einmal zusammengefasst, damit ich schneller und effektiver arbeiten konnte:

ZUSAMMENFASSUNG_FLEISCHPRODUKTION (PDF)

4. Icons

Für den Projekt musste ich vorerst mehrere Icons erstellen. Trotz der Größe der Plakate mussten diese klein bleiben, damit die Größenverhältnisse zwischen den verschiedenen Tieren stimmen. Eine große Rolle spielten dabei die Farben der Ions und der Hintergründe, um sowohl den Text als auch die Icons gut erkennbar zu hallten und zwischen den Tieren unterscheiden zu können. Im Laufe der Arbeit haben sich auch die Formen verfeinert und vereinfacht, weil ich meine Plakate schlicht halten wollte, um den Betrachter nicht von den Daten abzulenken und nicht das visuelle ins Mittelpunkt zu setzten.

Entwicklung_Icons
titanic_Informationvis

Hier noch mal die Übersicht aller Icons, die ich in dem Projekt verwendet habe:

iconsset

5. Darstellung

Ich habe beschlossen Plakate zu erstellen, weil dieses Medium größere Flächen bietet, als ein Bildschirm. Um die Information für den Betrachter leichter verständlich zu machen habe ich zum Vergleich Objekte(z. B. Titanic, Eifelturm, Badewannen) ausgewählt, die jedem bekannt sind und die man gut vorstellen kann. Die Daten wurden dann in diesen “Einheiten” gemessen und dargestellt. Die Einheiten werden auf allen Plakaten konsequent eingesetzt, damit die Zahlen vergleichbar bleiben. Die Plakate sind in mehrere Abschnitte aufgeteilt, und so aufgebaut, das man die Tierarten untereinander bequem vergleichen kann.

Platzhalter_Informationvis

So musste ich alle Daten umrechnen, um eine korrekte Visualisierung zu ermöglichen. Die Umrechnungen sind leicht nachvollziehbar und bildlich erklärt, so wurden die Ausgangsdaten nicht verfällst. Jeder Abschnitt enthält zusätzlich eine Zusammenfassung der Daten in Textform.
Umrechnung_Informationvis

6. Endprodukt

Es entstanden am Ende vier Plakate mit den Ausmaßen von 59,41 x 136,5 Zentimetern. Diese Größe war notwendig, um Lesbarkeit aus einer Entfernung von mehreren Metern zu ermöglichen und die vielen Daten zu platzieren, die in Form von Icons dargestellt sind. Die ausgedruckten Plakate wurden mit Hilfe von Seilen in einer Linie auf einer Höhe von etwa 2,5 Meter aufgehängt, so können die Informationen gut verglichen werden. Leserichtung ist von links nach rechts, dabei kann man die Plakate einzeln nacheinander lesen, oder durchgehend die Abschnitte abarbeiten. Die ersten drei sind den wichtigsten Nutztierarten gewidmet(Huhn, Schwein und Rind), das vierte beschäftigt sich mit der Information zu dem “Tag ohne Fleisch”, beschreibt also, was es bringen würde, wenn jeder Deutsche ein Jahr lang einmal wöchentlich auf den Konsum von Fleisch verzichtet. Jedes Plakat hat eine eigene Kontrastfarbe, um die Unterteilung zu verdeutlichen.

Ausstellungsbild
Ausstellung

Da die Plakate auf dem Foto nicht perfekt beleuchtet und etwas unscharf sind, hier ist eine Nachbildung von dem, wie es aussehen soll:

Plakate

PLAKAT 1: HÜHNER (PDF)
PLAKAT 2: SCHWEINE (PDF)
PLAKAT 3: KÜHE (PDF)
PLAKAT 4: EIN TAG OHNE FLEISCH (PDF)

Stromerzeugung und Verbrauch in Deutschland

Dokumentation, Informationsvisualisierung by

Markus Thoma
Informationsvisualisierung

1. Abstract

Im Rahmen meines Projekts habe ich mich mit der Erzeugung und dem Verbrauch von Strom in Deutschland befasst. Ein besonderes Augenmerk lieg dabei auch auf dem Anteil von erneuerbarem Strom und dem Export bzw. Überfluss von Strom. Jährliche Messungen werden also visualisiert, um sie so besser vergleichen zu können. Auf diese Weise werden verschiedene Entwicklungen sichtbar, wie z.B. der Anstieg von Strom aus erneuerbaren Quellen.

2. Quellen und Daten

Als Quellen wurden zwei verschiedene herangezogen:

1. Europäische Kommission mit Portal Eurostat

2. Bundesministerium Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit Zeitreihen zur Entwicklung erneuerbarer Energien in Deutschland

Links:

Stromverbrauch
Stromerzeugung
Erneuerbarer Strom: GWh und %
Einheitenrechner

Durch die verschiedenen Quellen und Einheiten wurde das Visualisieren zunächst erschwert. Es musste also zunächst alles in GWh umgerechnet werden. Dann konnte man durch Rechenproben herausfinden, ob die Quellen auch zusammenpassen. Um die so entstandenen Zahlen besser im Überblick zu haben, erstellte ich also folgende Tabelle:

Zusammenfassung

Die beiden Reihen mit Zahlen in Prozent vergleichen die Rechenproben mit den prozentualen Anteilen vom Bundesministerium.

Von dieser Zusammentragung in einer Einheit konnte dann mit dem Visualisieren begonnen werden.

3. Icons

Zunächst mussten Icons erstellt werden. Hierbei war wichtig dass diese auch relativ klein noch gut funktionieren. Sie mussten also viel Fläche aufweisen. Die Fabrik als Icon für konventionellen Strom funktionierte von Anfang an gut. Auch die Glühbirne als Icon für verbrauchten Strom entstand sehr schnell passend. Die Icons “eneuerbar” und “Export” benanspruchten jedoch etwas mehr Zeit. Letztendlich wurde für “eneuerbar” das Windrad mit einem Icon versehen, um genug Fläche für kleine Darstellungen zu haben. Für “Export” entstand ein Icon aus einer Deutschlandkarte und Pfeilen, die die Ausfuhr von Strom verdeutlichen.

Der Weg zu den fertigen Icons:

icons

 

4. Darstellungen:

Um die jährlichen Daten nun darzustellen, wurden zwei Wege gewählt. So wird einerseits ein Balkendiagramm verwendet, aber auch eine Darstellung bei der Icons gestapelt werden. Hier entspricht ein Icon einem Wert von 10 000 GWh.

iconbalken balken

 

Bevor der Betrachter sich mit diesen Zahlen einlässt, wird ihm noch erklärt, wie viel eigentlich 1 GWh ist. Auch werden die verschiedenen Einheiten geklärt. Auch wird gezeigt wie viel ein Haushalt von 4 Personen im Jahr durchschnittlich verbraucht.

ausschnitt_lepo

5. Endprodukte:

Die letzte Frage stellte sich und lautete wie folgt: Welches Medium verwende ich ? Da ich schon in Richtung Printmedium tendierte, stellte sich dann noch die Frage: Welches Format ? Ich wollte dem Betrachter auf jedenfall ermöglichen, die einzelnen Darstellungen komplett auf einen Blick zu zeigen. So kann man die einzelnen Jahre besser überblicken und vergleichen. Es musste also ein sehr breites Format sein. So legte ich meine Visualisierung im Format eines 6-seitigen A5 Leporellos an.

Die Herstellung gestaltete sich schwierig: Kaum eine Druckerei bietet an, einen Flyer von solchen Maßen herzustellen. Es gab nur eine, und die hatte eine Mindestauflage von 100 Stück. Also experimentierte ich am Plotter, um dann einen manuellen Duplexdruck und somit den Flyer in einem Stück zu erhalten.

Maße: 210mm x 889mm

mockup_1

mockup

>>LEPORELLO ALS PDF<<

Für die Präsentation (zum Designblick) entstand auch noch ein Plakat, auf dem alles vom Leporello auf das neue Format (A1 quer) platziert wurde.

Horizontal Flyer Poster Frame Mockup

>>PLAKAT ALS PDF<<