Mountain Bank

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Abstract

Mountain Bank ist ein Remix der No Time To Fly Choreographie von Deborah Hay, die im Rahmen des Motion Bank Projektes anhand der vorliegenden 3D Daten umgesetzt wurde. Dabei wurden einzelne Parameter neu interpretiert, und in einem experimentellen Animationsfilm umgesetzt. Hierzu habe ich meine eigene Interpretation der Geschichte hinter dem Tanz visualisiert.

Herangehensweise

Zunächst sind erste Gedanken zum Tanz allgemein notiert worden, um in einem nächsten Schritt über die Visualisierung des Tanzes nachzudenken.

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Schnell wurde mir klar, dass aus Gründen der Rechenleistung und der Abstraktion eine sehr reduzierte und zurückgenommene Interpretation wohl am Besten zu meiner Idee passt. Gedanken zu Partikeln und Low-Poly Anleihen sind dabei auch gefallen. Doch was konnte ich mit meinem Wissensstand erarbeiten und ist ein solcher Tanz überhaupt ander übersetzbar? Wie kann ich meine Interpretation visualisieren?

Erste Experimente, zur Visualisierung von Tanz:

Experiment mit Oberflächendynamik

swim

 

Experiment mit Physik und kleineren Partikeln

physics

Experiment mit Tracern und kleinen Partikeln

tracer

 

Storyboard

Bildschirmfoto 2014-05-21 um 21.10.59Bildschirmfoto 2014-05-21 um 21.11.08Bildschirmfoto 2014-05-21 um 21.11.19Bildschirmfoto 2014-05-21 um 21.11.27

 

Umsetzung
Genutzt habe ich primär Cinema4D für die Erstellung, Animation und Belichtung der isometrischen Szenerie. Im Laufe des Arbeitsprozesses wurden die Cinema4D eigenen XPresso-und Pythonfunktionen mit eingebunden

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Python diente vor allem dem Einlesen, der Koordianten-und BoundingBox-Dateien, um entsprechende Parameter auf Objekte zu übertragen. Der Ur-Code stammt dabei von Kenji Duong und Felix Drößler (Danke und dicke Props dafür). Im Verlauf des Projektes bin ich abgewichen vom direkten “einarbeiten” der Daten in ein Objekt zum “einarbeiten” in ein Nullobjekt, welches ich dann im XPresso durch Mapping auf die Parameter der 3D-Umgebung gekoppelt hab. Dadurch konnte ich viel dynamischer arbeiten und auch Werte, wie z.B. die Lichthelligkeit viel besser angleichen.

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Ein kompletter Tanz im Schnelldurchlauf

complete

In Kombination mit Partikeln

tracer01

 

tracer_04

Und entsprechenden Tracern

tracer_02

Durch einen eigenen Processing-Sketch mit der “Signal Filter” Library konnte ich die Werte smoothen, sodass die Übergänge nicht so ruckelig erscheinen und die Bewegung sauberer erscheint (Position im 3D-Raum, sowie Boundingbox .txt wurden gefiltert). Ich habe mich entschieden, die Daten D01T02_Ros_… zu verwenden. (3D sowie Boundingbox)

boundingbox_text.pde
dreidtrack_texter.pde

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Die Szene konnte ich durch die Frameszahl genaustens keyframen und nach Ablauf ausblenden

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Zum Schneiden und unterlegen des Originial-Sounds wurde Adobe Premiere Pro genutzt.

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Anfangsszene06

Endszene07

 

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Der Remix