Typografie im Tanz

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Sophia Pohl & Nadja Metzinger

Unser Motion Bank Projekt bezieht sich auf die Typografie im Tanz. Wir haben versucht, Buchstaben aus den Tänzen von Janine, Juliette und Ros herauszulesen. Aus diesen Buchstaben wollten wir ein ganzes Alphabet machen, damit man daraus alle möglichen Worte legen kann. Unsere zusätzliche Idee war, die Höhenunterschiede des Kopfes mit einzubringen. Wir hatten vor die Buchstaben auf einem 3D-Drucker so auszudrucken, dass man von oben den normalen Buchstaben lesen kann, von der Seite aber die Höhenunterschiede zu sehen sind.

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Höhenunterschiede

Wir haben uns dann aber doch zum einen nur auf Janines 2D Tanz konzentriert und die Idee, die Buchstaben auf dem 3D-Drucker auszudrucken, komplett verworfen.

Zuerst einmal haben wir den Sketch in Processing durchlaufen lassen. Auf dem weißen Hintergrund werden kleine schwarze Kreise so gezeichnet, dass am Schluss der Tanz als eine durchgehende Linie sichtbar ist.

Dann haben wir per Zufall den Tanz in 18 Teile geschnitten und in jedem dieser Teile nach Buchstaben gesucht. Die gefundenen Buchstaben haben wir so zugeschnitten, dass jeder Buchstabe als einzelner Sketch abspielbar ist.

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Danach haben wir jeweils einen Screenshot von den entstandenen Buchstaben gemacht und diese in Illustrator nachgezeichnet. Die Buchstaben stellen die Dynamik und Bewegung der Tänzerin sehr gut dar und dadruch kann man den Tanz nachvollziehen.

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Damit man weiß, welcher Buchstabe an welcher Stelle des Tanzes gezeichnet wurde, haben wir Janines Tanz transparent in den Hintergrund und die nachgezeichneten Buchstaben in den Vordergrund gelegt.

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Danach wollten wir mit Hilfe eines Programms für „Handwriting Recognition“ die Buchstaben erkennen lassen, allerdings haben wir nichts gefunden, was unsere Buchstaben erkannt hat. Schließlich haben wir uns mit dem Code 1 $ Unistroke Recognition beschäftigt. Dieser Code erkennt vorgegebene Formen, wenn man sie nachzeichnet. Das konnten wir dann auf unsere Buchstaben übertragen, indem wir die X- und Y-Positionen unserer Buchstaben eingefügt haben. Unser Sketch funktioniert jetzt so, dass man mit der Maus die graue Linie nachfahren und rausfinden muss, aus welcher Richtung die Tänzerin kommt. Wenn der Buchstabe nicht erkannt wurde, passiert nichts – wenn er erkannt wurde kommt auf der rechten Seite ein Haken und oben steht der erkannte Buchstabe.

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Das Problem ist, dass manche Buchstaben zu kompliziert und verschnörkelt sind, dass man sie für unseren Sketch nicht benutzen kann, da der Nutzer nicht genau das nachzeichnen kann. Man könnte allerdings überflüssige X- und Y-Koordinaten herauslöschen, sodass die Form aber trotzdem noch erhalten bleibt. Eine weitere Herausforderung ist, dass der nachgezeichnete Buchstabe ganz genau mit den Koordinaten übereinstimmen muss.

Ausblick: Hätten wir noch mehr Zeit, würden wir den Sketch auf alle Buchstaben übertragen, eventuell auch auf das ganze Alphabet. Ebenso hätten wir, wie oben genannt, die verschnörkelten Buchstaben bearbeitet. Außerdem würden wir nach einer Methode suchen, die Buchstaben direkt im Sketch erkennen zu lassen. Also während dem Tanz würde zum Beispiel der erkannte Buchstabe eine andere Farbe bekommen oder sich auf eine andere Art und Weise hervorheben.