Dokumentation “Perimetrie 2.0”

Stephanie Rohrmüller, 01635410

Mediendesign 6. Semester

Interactiondesign

Thema: Verbesserung der Perimetrieuntersuchung

In meinem Projekt, geht es um die Verbesserung des Perimetrietests beim Augenarzt. Zum einen, möchte ich die Situation des Patienten verbessern. D. h. ich überwache den Patienten während der, oft langwierigen, Untersuchung und stelle durch ein Biofeedback fest, wie es ihm geht, wie aufmerksam er ist und kann, falls notwendig rechtzeitig einschreiten. Desweiteren möchte ich das Testergebnis für den zuständigen Arzt verbessern. Das bedeutet ich visualisiere die Aufmerksamkeit, die gemessene Zeit bis zum Sehen eines Punktes und ob der Punkt gesehen oder nicht gesehen wurde. Des weiteren visualisiere ich den Puls und nochmals zum Vergleich die Aufmerksamkeit in Form von Sparklines. So wird deutlich, ob der Patient aufgrund der Erkrankung einen Punkt nicht gesehen hat, oder ob der Punkt nicht gesehen wurde, weil der Patient nicht aufmerksam war.

Um das Biofeedback einbinden zu können, testete ich mehrere Geräte. Zum einen den Arduino Pulssensor, den Polar Pulssensor und das Neurosky Mindwave Headset. Der Arduino und der Polar Pulssensor geben Aufschluss über den Puls des Patienten. Das Mindwave Headset ist eine Art EEG und gibt sämtliche Gehirnwellen und Gehirnaktivitäten aus.

An der Perimetrieuntersuchung selbst, habe ich nichts verändert. Es erscheinen weiterhin Punkte, der Blick bleibt stets auf die Mitte gerichtet und der Patient drückt, sobald er einen Punkt erkannt hat. Erst das Testergebnis wird neu modifiziert. Desweiteren ist ein Perimeter nichtmehr nötig. Der Test kann auf einem Bildschirm, aber auch auf dem Carl Zeiss Cinemizer durchgeführt werden. Dies wäre eine äußerst interessante Perspektive im Betracht auf die überaus schhlechte Sitzposition bei einer Untersuchung mit dem Perimeter.

20130605-_DSC0396 Mindwave_Puppe600x400

Hier die letztendliche Codierung meines Perimetrieergebnisses. Sind die Kreise gefüllt, so handelt es sich um gesehene Punkte. Sind sie nur mit einer Kontur versehen, so zählen sie als nicht gesehen. D. h. drückt der Patient bei erscheinen eines Punktes innerhalb 10 Sekunden, so hat er den Punkt gesehen. Drückt er innerhalb dieses Zeitraums nicht, so wir dieser Punkt mit einer Kontur versehen, zählt als nicht wahrgenommen und der nächste Punkt erscheint. In der Grafik unterhalb hätte er also die obere Reihe gesehen, die untere hingegen nicht.

Die Farbe bestimmt den Grad an Aufmerksamkeit. Ist der Patient während einem Punkt hochkonzentriert, so erscheint dieser nach Beendigung des Tests grün. Ist er danach unkonzentriert oder möglicherweiße gar eingeschlafen, so wird der Punkt bei der Auswertung rot gezeichnet. Das Farbspektrum bietet unzählig viele Farben. Von grün, über gelb bis hin zu rot werden die Aufmerksamkeitsbereiche fabrlich dargestellt.

Der graue Bogen um die Kreise symbolisiert die verstrichene Zeit vom erscheinen eines Punktes, bis zum entdecken. Der Bogen beginnt “auf 12 Uhr” und setzt sich dann fort. Gemeinsam mit den anderen Daten, erscheint die Zeitmessung erst bei der Testauswertung. Wurde ein Punkt nicht gesehen, so zieht sich der Bogen einmal komplett um den Punkt und wird ein geschlossener Kreis.

Perimetriepunkte-01  Perimetriepunkte-02

Das letztendliche Testergebnis könnte, wie unterhalb zu sehen, dargestellt werden. Es könnte auch als zusätzliche Information oder Schablone zum ursprünglichen Testergebnis gesehen werden.

Perimetriepunkte-03

Zur besseren Verständlichkeit habe ich das ganze noch in einem Video beschrieben:

Perimetrie 2.0 Video

Die gesamte Doku als PDF ist hier zu finden: IA_Dokumentation_StephanieRohrmueller